Norisring-Rennen & Elbschwimmstaffel & KR Rothsee-Challenge

geschrieben Juli 2017

Nach dem 🚵🏼 Dreiländer Giro war erstmal Schluss. Zumindest für ein Wochenende. Da stand zwar auch Sport bei mir im Kalender, aber der mit PS, der, der laut ist und nach Gummi & Bremsen riecht. DTM am Norisring. Kultveranstaltung in Nürnberg und das zum 76. Mal. Ich bin mittlerweile schon das 6. Mal dabei und auch wenn die Zeit davor und währenddessen für mich sehr stressig ist, so ist es doch jedes Jahr auf’s Neue eine fantastische Kultveranstaltung und wird auch 2018 wieder fest bei mir im Kalender stehen. Mit täglich viel zu langen Rennzeiten, danke hier noch mal an die öffentlich-rechtlichen für die grandiosen Übertragungszeiten! War das WE wieder mehr als lang, aber definitiv sehenswert!

Nach einem Tag im Freibad beim Zwerge das Überwasser-bleiben beizubringen, ging es dann am Dienstag los nach Marburg. Da war ich vorher noch nicht. Und außerdem war das der einzige Tag der Elbschwimmstaffel an der ich ein Stück zur Forschung der Weltmeere beitragen konnte. Also warum nicht gut knapp 380 km einfach fahren für 2 km Schwimmen in der Elbe?!
Was tut man nicht alles für die Forschung und außerdem: wann kann/darf man mal in der Elbe schwimmen?!
So ging es am Dienstag mit einem Rudelwolff, der sich spontan Urlaub genommen hat, auf die Autobahn. Danke an dieser Stelle nochmal Nina, dass du dabei warst!

Nach der Ankunft und Suche der Unterkunft, ging es noch lecker Italienisch Essen, bevor der Tag für die Elbe kam.
Nach einer entspannten Nacht und einem leckeren Frühstück, ging es dann zum Elbufer, wo ein Warm Up von Bernd Berkhahn, Trainer beim SC Magdeburg, und noch ein vorher-Bild gemacht wurde. Dann ging es auch schon auf’s Floss. Zwei waren es und auf jedem waren 6 bzw. 7 SchwimmerInnen. Der Schiffsverkehr wurde gesperrt und es ging los. Helge Meeuw, Vizeweltmeister im Rückenschwimmen, war der Erste der in die Elbe durfte, da das Stück durch Magdeburg doch sehr „unruhig & wild“ Helge war auf dem gleichen Floss wie ich und es wurde im Wechsel geschwommen. Einer von unserem Floss, einer vom anderen. Wenn die Strecke geschwommen war, holte den Schwimmer die DLRG aus dem Wasser und brachte uns zu unserem Floss zurück. Outdoor-Dusche, Clo, alles war da und auch die Heizung ging.
Irgendwann war dann auch ich mal dran und bin doch ziemlich aufgeregt ohne Neo ins Wasser gehüpft.
Ungewohnt. Sehr ungewohnt und schnell ging es dann Flussabwärts nach Blumenthal! Klarer war die Elbe und geschmacklich viel besser als der Rothsee. Wobei es schon ein ganz anderes, unbeschreibliches tolles Gefühl war in einem Fluss zu schwimmen mit einer Fließgeschwindigkeit von 3-5 m/sec. Und dann waren wir auch schon am Etappenziel in Blumenthal angekommen. Runter vom Floss, Gruppenbild und das war es dann schon wieder.
Kurz und schmerzlos, eine Erfahrung und noch mehr KM auf der Autobahn reicher.

4 Tage später stand dann auch schon das Challenge Roth Wochenende im Kalender wo ich wieder als Kampfrichter tätig war.
Samstag nach der Kampfrichter-Besprechung ging es dann zum Kanal, wo ich beim Check-In wieder war. Sonntag war ich dann erst am Schwimmstart, bevor es 1 1/2 Runden mit meinem Motorradfahrer auf die Radstrecke ging.
Danke Thomas nochmal für diese super Fahrt!
Rad holen, umziehen und ab zur Wechselzone 2 wo ich auf die 1.Frau wartete um diese auf der neuen Laufstrecke zu begleiten.
Daniela Ryf war es mal wieder und auch ich freute mich auf die neue Strecke. Nicht nur für die Athleten eine neue Herausforderung, sondern auch mal eine schöne Abwechslung für mich. Ich persönlich finde die neue Strecke fantastisch, weil man von Stimmungsnest zu Stimmungsnest läuft und man seine Fans auch viel öfters sieht und die nicht ständig durch die Gegend rum gurken müssen.
Zeileinlauf Protokoll mit meinem Kampfrichter Kollegen Dennis geschrieben, bevor es dann zur Kampfrichter Abschluss-Besprechung ging.
Kurz noch nach dem ein oder anderen Finisher geguckt und dann war es das schon wieder mit der Challenge Roth 2017.

2 Wochen voller Sport, grandioser Stimmung und motivierten Sportlern die mit breiten Grinsen finishen. Was will man als Trainer mehr?!

…zu den Bildern 📸 geht´s hier lang!