Motivationsplaner

Noch motiviert bei den Vorsätzen für 2018 dabei, oder schon wieder an acta gelegt?

Zum 1.1. kann jeder und bei den Meisten ist die Motivation auch so hoch, dass sie alleine für 2-3 Wochen reicht. Man hat Lust, Gott und die Welt machen mit und dann?

Dann kommt der Alltag. Das Kind will ins Bett gebracht werden, gemeinsames Abendessen, im Büro dauert´s mal wieder ein bisschen länger und schon sind die guten Vorsätze dahin.

Und jetzt? Jetzt ist die Luft raus… Dann kommt jetzt von mir ein kleiner Tritt in Form eines Motivationsplans. Und NEIN, er ist NICHT für den 1. sondern für JETZT. Also sofort. Heute, nicht morgen. Du kannst direkt damit anfangen. Wie? Schreibe deine Ziele auf und ja, ich meine die Ziele für “in 12 Monaten” z.B.

Schwammige Formulierungen wie “schneller laufen” oder “abnehmen” zählen NICHT!

Konkretisiere es. Terminisiere es. Mache es überprüfbar und vor allem: realistisch!

Warum? Um genau nicht wieder da zu stehen und die Motivation mit einem Cocktail in der Hand und  dem Schweinehund an der Leine an dir vorbei stolzieren zu sehen. (Einfach gesagt: um nicht wieder so dahin zu trainieren.)

Nachdem du deine konkreten Ziele aufgeschrieben hast, gehst du her und zerlegst die in kleine Happen. Hat Mama schon immer gesagt: “nimm den Mund nicht zu voll, sonst verschluckst du dich!”

Und nichts anderes ist das jetzt. Setze dir Teilziele. Wieder konkret, realistisch, terminiert und überprüfbar.

Wie? Naja, wenn du z.B. einen Marathon laufen willst, solltest du schon ein paar KM in deinem Leben gelaufen sein. Oder Ironman. Da solltest du ebenfalls schon ein paar Olympische und/oder Mitteldistanzen auf deiner Anekdotenliste haben UND mit allen drei Disziplinen vertraut sein.

Beim “wohler fühlen” ist das auch nichts anderes. Außer du gehst zum Onkel Doc 😉 aber selbst das ist nur für einen absehbaren Zeitraum und ändert auch nichts an der Ein- und Umstellung für den Rest des Lebens, gell!

Bei einem 60-Stunden-Job, Kind & Kegel, Hund, Katze, Maus ist es nämlich gar nicht so einfach. Und genau deshalb ist es wichtig, Teilziele zu setzen und klein anzufangen. Einen Marathon direkt in Angriff zu nehmen, wäre dann wohl doch ein bisschen viel für den Anfang. Dann vielleicht doch erstmal mit 5-km starten um dann pöápö zu steigern.

Teilziel kann dann z.B. sein: in 4 Wochen die 5 km in die Gegenrichtung 4 min schneller zu laufen.

Oder: in 4 Wochen 2 kg abnehmen. Und das auch nicht von hier auf jetzt, sondern eben genau über diesen Zeitraum von 4 Wochen.

Nach den 4 Wochen gehst du her und steckst dir deine Teilziele neu. Dann kannst du den aktuellen Stand berücksichtigen und sehen, wie es dir bekommt, du & dein Umfeld damit klarkommst und ob du es auch erreicht hast. Kann ja doch mal was dazwischenkommen. Ungeplante Geschäftsreise, oder auch Verletzungen/Krankheiten, ja sogar eine ungeplante Einladung können in 0,nix den ausgeklügelsten Plan durcheinander würfeln.

Im Motivationsplan kannst du aber auch aufschreiben, für was du das denn überhaupt machst. Um dich wohler zu fühlen? Um einen weiteren Punkt auf der “was-ich-im-Leben-schon-immer-machen-wollt-Liste” abhaken zu können? Um auch in 10 Jahren noch mit deinen Kindern am Spielplatz das Klettergerüst hoch kraxeln zu können? Egal was: schreib´s auf!

Was hält dich davon ab? Auch dafür ist Platz! Schlechtes Wetter? Gibt´s nicht, nur schlechte Kleidung. Aber? Zählt nicht. Aber ist nichts anderes, als der Anfang einer Ausrede. Keine Zeit? ABGELEHNT! Wenn es um dich und deine Gesundheit geht ist IMMER Zeit! Sonst holt sich die Gesundheit früher oder später die Zeit, die du dir nicht genommen hast.

Was hab ich da davon? Um dir auch das immer wieder vor Augen zu führen, darfst du den Platz, den ich dir gelassen hab, nutzen! Eine Gesichtsbehandlung? Ein Kurztrip? Ja, auch damit kann und darf man sich belohnen, WENN das Ziel auch erreicht wurde.

Fertig? Gut, dann häng sie auf. Und zwar genau da, wo du sie jeden Tag mehrmals siehst. Badezimmer, Clo, Küche, Schreibtisch. Egal wo, aber hänge sie auf! Du kannst auch ein Bild mit deinem Smartphone machen, das du am Tag so oft in der Hand hältst. Als Bildschirm- und/oder Sperrbildschirm hast du es ebenfalls mehrmals am Tag vor Augen.

UND jetzt kommt´s: blocke dir feste Zeiten dafür inkl. dem Wochentag. Nicht einfach nur: ich will 3x die Woche ins Fitnessstudio, sondern: ich gehe Dienstag, Donnerstag und Sonntag. Nicht dass du auf die Idee kommst, es auf “morgen zu verschieben”.
Dann ist nämlich Freitag und du warst noch kein einziges Mal im Studio und willst dann alles heute, morgen und übermorgen nachholen. SUPER *nicht!!!

„Wenn es dir nicht wichtig genug ist, ist dein Problem noch nicht groß genug!“

Also: warum nicht heute damit anfangen?

Wie du auch immer den Plan nutzt, oder benutzt: „Wer schreibt, der bleibt!“

HEUTE HIER und JETZT! FANG an!

Motivationsplan einmal als 📄 und einmal als 🖼 Nimm es, wie es dir lieber ist! Zum Ausdrucken, drauf rum malen, schreiben, kritzeln, aufhängen und abfotografieren