Saisonstart in 8 h und 6 min

Geschrieben Mai 2017

Das Wochenende nach dem Rennrad Marathon ging es wieder zu den Nachbarn, aber dieses Mal ins Salzburger Land zum Fredl. Der 19.Schwarzach Trail stand am 27.Mai im Kalender mit 47 km und 2800 hm über 4 Gipfel. Warum ich 48 km auf meiner Uhr hatte ohne mich zu verkoffern, weiß ich zwar immer noch nicht, aber 47 waren es sicher.
So langsam werde ich besser und fahre fast planmäßig los und ich kam tatsächlich noch vor 20 Uhr an um meine Startunterlagen abzuholen und um „Hallo“ zu sagen im Festsaal von Schwarzach. Danke nochmal Mirli Dick das ihr mich letztes Jahr beim Salzburger Trailrunning Festival dazu angestiftet hast, ihr habt nicht zu viel versprochen!
Nach dem ich die Startunterlagen abgeholt hatte, machte ich wieder ein Stück zurück nach St. Johann um mein Hotel zu suchen. Auch nicht schlecht: ein Nobelhotel zu einem wirklich fairen Preis inkl. Tiefgarage und riesigem Wellnessbereich. Nur doof, dass ich direkt ins Bett musste. Café und ein Brötchen zum Frühstück mussten sein, auch wenn der Rest mega lecker ausgesehen hat. Gut gestärkt fuhr ich nach Schwarzach um bei vorhergesagten sommerlich heißen Temperaturen um 9 Uhr auf die Strecke zu gehen.
Sehr viele altbekannte Laufverrückte getroffen und neue kennen gelernt.
Die Strecke führte über sage und schreibe 4 Gipfel und die Mädels haben wirklich nicht zu viel versprochen, die Strecke war traumhaft, trailig, steil und auch das drum rum hat einfach perfekt gepasst.
Die Salomon Socken aus dem Startersackerl habe ich direkt angezogen und ein Twix hat es doch tatsächlich in meinen Rucksack geschafft. Auch mit meiner Schuhwahl den INOV8 X Talon 200 war ich sehr zufrieden und konnte ein bisschen Sohle ab dem Schneeberg auf dem Weg lassen. Ab da ging es nämlich 2x satte 1300 hm auf 20 km runter und dazwischen nur noch 4 km mit 400 hm rauf. Das war mal wieder meins und ich konnte hier 14 Teilnehmer hinter mir lassen.
Nach 8:06 war ich wieder am Start und somit im Ziel und Fredl klatschte ab.
Kurz geduscht und gestärkt, bevor ich mich direkt wieder Richtung Heimweg machte, weil am Sonntag ich als Kampfrichter in Ingolstadt am Start stehe…
Auch wenn der Weg nicht der nächste ist, es war sensationell und hat sich allemal gelohnt und den Schneeberg werde ich das Wochenende drauf gleich nochmal angehen, dann aber von der anderen Seite 😉

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