Wintertraining für Triathleten

Über eines muss sich jeder Triathlet im Winter klar sein: Wer im Sommer seine Höchstleistung abrufen möchte, muss rechtzeitig mit dem Training beginnen und langsam aufbauen. Wann Du mit dem spezifischen Training anfängst, hängt von deiner persönlichen Zielsetzung und Zeitpunkt der Wettkampf-Hochform am. Sich bei der Auswahl der Outdoor-Sportarten an der Jahreszeit zu orientieren, ist sicherlich nicht verkehrt. Aber auch indoor kann man sich schon jetzt, in Form bringen.

In der Periodisierung steht jetzt der Übergang von unspezifischen Training in Ausdauertraining an, soll heissen, von der Off-Season geht es jetzt so langsam wieder Richtung Grundlagentraining – Vorbereitungsperiode 1. Der Online-Trainingsspezialist 2PEAK analysierte viele  (Rad-) Testdaten  und fand heraus, dass ein bewusstes und solide aufgebautes Herbst-Winter Training die Leistungen der kommenden Saison verbessern konnten.

Tipps zum Trainingeinstieg

Regelmäßiges Schwimmen ist ein guter Einstieg für die ersten Monate des Trainings. Idealerweise ergänzt sich zum Schwimmen alles, was den gesamten Oberkörper in Bewegung bringt. Wie auch schon der Skilanglauf – ob klassische Technik oder Skating – hat hier die Kraft im Oberkörper geformt. Ganz wichtig ist natürlich auch die Stärkung der Rumpfkraft im Allgemeinen – Stichwort Rumpfstabi ist jetzt das Wort der Stunde, um in den kommenden Trainings den entsprechenden Halt zu haben.

Besonderer Tipp: Cross-X-Training in der Gruppe und Outdoor

Radfahren im Winter

Das Radtraining auf der Rolle schreckt viele Athleten wegen der Eintönigkeit ab. In den Rad-Rollenprogrammen (mit den besten Empfehlungen von Ralf Ebli) steckt genügend Abwechslung, um auch ohne visuelle Unterhaltung ein kurzweiliges Training zu gestalten.

Das Wintertraining der Radfahrer im Freien ist dabei aber auch eine gute Alternative zum Indoor-Training. Beim Radtraining sollte schon in der frühen Trainingsphase an körperlicher Athletik und gezielter Kraftentwicklung gearbeitet werden. Eine überlegte Trainingsserie im Fitnessstudio oder eine abwechslungsreiche Athletikeinheit im Wohnzimmer mit Freihanteln oder Schlingentraining wird sich bezahlt machen.

Laufen

Das Wiedereinstieg zum Laufen sollte vor allem langsam geschehen. Durch die Stoßbelastung und der teilweisen Glätte auf dem Wegen besteht eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit. Aber es lohnt sich, denn Laufen hat einen hohen Trainingsreiz und bringt einem in der Übergangszeit an die frische Luft, die einem in Schwung bringt.

Quelle: Triafreunde

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